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Nationalpark Wattenmeer

So gut man auch ist im fotografieren, wer ehrlich zu sich selbst ist, weiß, dass man trotzdem jederzeit etwas dazu lernen kann. Darum buche hin und wieder bei verschiedenen Fotografen Fotoreisen und Kurse.

Klar ist es wichtig, dass man seinen eigenen Stil hat und der größte Fehler ist, jemanden kopieren zu wollen. Aber dazulernen was Motive, Licht usw. betrifft, eigene Fehler & Fehlerquellen zu entdecken kann nie falsch sein.

Darum habe ich über artistravel einen Fotokurs mit Michael Lohmann gebucht. Thema war “Insel Pellworm – Zugvögel im Wattenmeer”. Auch diese Reise hat sich wieder gelohnt, denn mir wurde z.B. bewusst gemacht warum das eine Bild toll aus sieht und das andere mit dem selben Motiv nicht. Instinktiv habe ich es immer gemieden, dass Linien das Objekt durchschneiden (z.B. Horizont auf Kopfhöhe), aber so richtig bewusst wurde es mir erst während des Kurses. Es ist also nie zu spät etwas dazuzulernen.

So eine Reise lohnt sich auch deswegen immer, da die Veranstalter schon die gute Locations kennen und man nicht selber lange suchen muss. Das spart viel Zeit und Planung und erhöht die Ausbeute brauchbarer Fotos.

Die Insel Pellworm (dänisch Pelvorm, friesisch Polweerm, Pälweerm) ist eine deutsche Insel im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.
Zusammen mit den südlich liegenden Halligen Süderoog und Südfall bildet Pellworm die gleichnamige Gemeinde Pellworm.

Pellworm ist die drittgrößte nordfiesische Insel. Ihre Ausdehnung beträgt sieben Kilometer in West-Ost- und sechs Kilometer in Nord-Süd-Richtung.

Pellworm besteht überwiegend aus dem Westteil der ehemaligen Insel Strand, die 1634 in der Burchardiflut zerstört wurde. Pellworm, Nordstrand und einige der Halligen sind Bruchstücke der ehemaligen Insel. Heute liegt Pellworm im Schnitt etwa einen Meter unter Normalnull. Die Insel wird daher von einem 8 Meter hohen und 25 Kilometer langen Deich geschützt. Es gibt aus diesem Grund keinen Sandstrand, jedoch mehrere befestigte Badestellen auf der Insel.

Ein Wahrzeichen von Pellworm ist der dortige Leuchtturm.

 

Das Thema war zwar Zugvögel im Wattenmeer, aber man sollte auf jeden Fall auch die Möglichkeiten für Landschaftsaufnahmen nutzen. Landschaft und Tiere gehören zusammen wie z.B. bei dem Wahrzeichen der Insel die “Alte Kirche”.

Die Alte Kirche St. Salvator ist die wohl bedeutendste Sehenswürdigkeit auf der nordfriesischen Insel Pellworm. Das romanische Gotteshaus wurde um 1200 errichtet und prägt durch die Turmruine das Bild der Insel. Er stürzte 1611 teilweise ein, weil die offenbar nicht tief genug gegründeten Fundamente im Marschboden keinen ausreichenden Halt mehr fanden. Heute dient der alte Kirchturm mit seinen Vorsprünge und Löcher Dohlen und Tauben als Zuhause.

Aber die Insel bietet natürlich auch andere dankbare Möglichkeiten zur Landschaftsfotografie wie z.B. Pferde, Windmühle Krabbenkutter und Boote. Man muss nur die Augen offen halten.

 

Die Insel ist bekannt für ihre Vielzahl an Vögel wie z.B. die Brutvögel Säbelschnäbler, Rotschenkel, Lachmöwen, Austernfischer, Küstenseeschwalben, Eiderenten, Löffler und Rastvögel im Wattenmeer den Alpenstrandläufern, Knutt, Ringelgänse, Nonnengänse, Großer Brachvogel, Brandgänse, Heringsmöwen und vielen weiteren.

Natürlich sind die Zugvögel nicht zu kurz gekommen. Auch hier gab es gute Stellen um die Vögel zu fotografieren. Eine ist z.B. der Fährausleger oder der Kai der Hooger Fähre. Bei Flut drängt das vordringende Wasser die Vögel immer näher an das Ufer, so dass sich einmalige Gelegenheiten ergeben diese zu fotografieren.

Hier eine kleine Auswahl der Vögel welche ich abgelichtet habe:

 

Die Sandbänke in der Nähe von Pellworm sind auch ein lohnendes Ausflugsziel, bzw. Fotospot, denn dort lassen sich sowohl Vögel zur Rast nieder bis wieder Ebbe ist und sie erneut auf die Jagd gehen können, als auch Robben die nichts gegen ein schönes Sonnenbad haben.

Es ist natürlich klar, dass in einem Nationalpark besondere Regeln gelten um die Flora und Fauna zu schützen. Allerdings folgt der verantwortungsvolle Naturfotograf diesne Regeln auch im heimischen Wald. Man kann tierisches Verhalten nur unverfälscht wiedergeben wenn man es nicht stört. Und wenn man sich in den nächsten Jahren weiterhin an den Tieren und Pflanzen erfreuen möchte, dann stört man nicht das Brutgeschäft, die Nahrungsversorgung von Jungtieren und zertritt keine Pflanzen. Dies sollte einfach selbstverständlich sein.

Aus diesen Gründen sollte man auch nur Anbieter nutzen welche eine offizielle Genehmigung haben im Nationalpark zu agieren. In Pellworm sind es die Gebrüder Hellmann die sich mit ihrem Schipperboot den Sandbänken und Robbenkolonien nähern dürfen. Diese haben eine offizielle Genehmigung der Umweltschutzbehörde des Landes Schleswig-Holstein in Absprache mit dem NABU. Im übrigen engagiert sich der NABU und ihre Helfer (z.B. freiwilliges soziales Jahr) auch stark im Nationalpark Wattensee. Diese bieten z.B. auch Wattwanderungen an wo man echt viel lernen kann. Das Wattenmeer wimmelt nur so von Lebewesen.

Zurück zu den Sandbänken vor Pellworm, hier hat man die Gelegenheit Kegelrobben und Seehunde zu fotografieren.

 

Viel Spaß mit den Bildern und vielleicht hat der ein oder andere Lust bekommen mal zum Entschleunigen und Fotografieren nach Pellworm zu reisen. Allzeit gutes Licht!

 

Vergiftung von Greifvögeln

Heute habe ich folgende Pressemitteilung der Polizeiinspektion Cloppenburg / Vechta vom 18.04.2018 gelesen:

Cloppenburg/Vechta (ots) – Cappeln – Vergiftung von Greifvögeln

Am 14. April 2018, um 16.30 Uhr, wurde die hiesige Dienststelle von einem aufmerksamen Bürger darüber informiert, dass sich in einem kleinen Waldstück an der Straße Zum Darrenkamp in 49692 Cappeln mehrere Greifvögel, welche durch Auslegen von Giftködern (in Form von präparierten Vögeln und Eiern) getötet wurden, befinden. Vor Ort konnten neun tote Greifvögel und diverse Köder aufgefunden werden. Diese wurden eingesammelt und einem Untersuchungsinstitut zugeführt. Ein genauen Tatzeitraum kann derzeit nicht genannt werden. Das Untersuchungsergebnis der Vögel liegt derzeit noch nicht vor. Ermittlungen bezüglich eines Tatverdächtigen laufen ebenfalls.

Ich frage mich was in solchen Menschen vorgeht und was für ein Nutzen aus so einer Tat entsteht? Man muss kein Freund von Umweltschutzorganisationen sein, man muss auch kein Freund und Unterstützer von Umweltaktivisten sein, man muss auch nicht einmal ein “Grüner” sein. Eigentlich sollte gesunder Menschenverstand für 5 ct ausreichen um zu erkennen, dass der Schaden viel höher ist als jeder daraus entstehender Nutzen, mal abgesehen davon dass es sich beim vergiften von Tieren um eine Straftat handelt.

‚Hannoverschen Erklärung‘

„Die Verfolgung ohne staatliche Ausnahmegenehmigung zum Beispiel mit Gift, Fallen und Waffen ist nach dem Jagdrecht und dem Naturschutzrecht eine Straftat, die mit empfindlichen Strafen bis hin zum Freiheitsentzug von fünf Jahren geahndet werden kann.“

Ich kann nur appellieren, dass wenn ihr so etwas mitbekommt es bitte unverzüglich zur Gefahrenabwehr der zuständigen Polizei meldet. Ihr könnt so etwas zum Beispiel an bläulich gefärbten toten Ködertieren erkennen, im besonderen wenn weitere verendete Tiere in der Nähe herumliegen. Fasst aber bitte um Himmelswillen weder den Köder noch das Opfer an!!! Es handelt sich in diesem Fall um ein hochwirksames Kontaktgift welches auch über die Haut in den Körper gelangen kann.

Hier der zugehörige NABU-Artikel mit dem Titel “NABU: Neun vergiftete Greifvögel entdeckt“.

Bergfeuer in Ehrwald (Tirol/Österreich) 2017

In der Tiroler Zugspitz Arena ist auch dieses Jahr wieder dem uralten Brauch der Bergfeuer nachgegangen worden. Im Gegensatz zu anderen Bergfeuern (Johannifeuer) wo nur ein Holzstapel abgebrannt wird, sind die Tiroler Bergfeuer (seit dem 14. Jahrhunder) um Ehrwald seit 1796 etwas besonders. Diese Besonderheit hat dem Brauch auch im Jahre 2010 den Titel immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO eingebracht.In den Bergen des Wetterstein – Massivs, Lechtaler Alpen und Mieminger Kette werden bis zu 10.000 einzelne Säcke gefüllt mit Holzspänen und Rapsöl entzündet, nachdem sie in den Tagen zuvor auf bis zu 2000m Höhe geschleppt wurden. Hier werden sie zum Teil zu Symbolen aus Mythologie und Glauben angeordnet und ca. jeden 3. Samtag im Juni (Wetterabhängig) entzündet. Aber nicht jedes Feuer entstammt der Mythologie oder dem Glauben, allemal vielleicht dem Kinderglauben, denn dieses Jahr war z.B. der Beauty-Schlumpf mit dabei.Ursprünglich galten die Feuer um die Sommersonnenwende herum (21./22. Juni) schon in der Zeit vor Jesus Geburt den Naturkräften und der Sonne. Ihnen zu Ehre sollten sie  Unheil abwenden sowie Segen und Fruchtbarkeit für Mensch, Pflanzen und Tier zu erbeten.

Im Jahre 1796  wurde das frühere Sonnwend- bzw. Johannisfeuer umgedeutet in Erinnerung an das “Herz-Jesu-Gelöbnis” in das Herz-Jesu-Feuer welches heute noch in allen Teilen des Landes (Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol bzw. Tirolo trentino) gepflegt wird und mit der Herz-Jesu-Verehrung zusammenhängt.

Der Historische Hintergrund laut Wikipedia:

Im Frühjahr 1796 traf der Krieg das Land Tirol vollkommen überraschend und dementsprechend unvorbereitet. Das Land blieb während der Jahre, als der Kaiser gegen die Franzosen in Belgien und Norditalien kämpfte, vollkommen unberührt. Die Tiroler verfügten nämlich über das Privileg, das Kaiser Maximilian I. im 16. Jahrhundert im „Landlibell“ festsetzte, weder an Kriegen außerhalb des Landes teilnehmen zu müssen, noch diese Kriege finanziell zu unterstützen. Im Gegenzug mussten die Tiroler dafür aber die Verteidigung ihres Landes selbst übernehmen. Diese Tatsache war der Regierung in Wien allerdings immer ein Dorn im Auge, weshalb Kaiser Joseph II. sowohl die jährlichen Übungen der Bevölkerung als auch die Volksbewaffnung vernachlässigte.

Das Land Tirol wurde im April 1796 in Kriegsbereitschaft versetzt. Dies bedeutete, dass alle waffentauglichen Männer militärisch geschult wurden. Schon nach drei Wochen wurde ein 7.000 Mann starkes Heer in die südlichen Grenzen geschickt. Vom 30. Mai bis 1. Juli desselben Jahres trat der kleinere, 24 Mitglieder umfassende, Ausschuss der Tiroler Landstände in Bozen zusammen, um über die Situation zu beraten. Es war die Idee des Pfarrers von Wildermieming, Anton Paufler, die der Stamser Abt Sebastian Stöckl aufgriff und dem Tiroler Landtag vorschlug, das Land dem “Heiligsten Herzen Jesu” anzuvertrauen und so göttlichen Beistand zu erhalten. Dieser Vorschlag wurde von den Ausschussmitgliedern einstimmig angenommen. Man achtete besonders darauf, dass dieser feierliche Schwur das ganze Land betraf, um damit ein einigendes Band zu schaffen. Dies hatte zur Folge, dass der Landsturm einen bis dahin noch nie erlebten Zulauf an Freiwilligen erlebte. Als daraufhin Tiroler Truppen die Franzosen überraschend besiegten, wurde der Herz-Jesu-Sonntag zum hohen Feiertag.

– Quelle Wikipedia –

Links zum Bergfeuer:

Bergfeuer Ehrwald

Bergfeuer Zugspitz Arena

Tirol

Horton Plains

Man möchte es nicht glauben, aber auch auf Sri Lanka gibt es Minustemperaturen. Morgens um 06:00 Uhr kann es auf einer Höhe über 2000m empfindlich kalt sein. Unten am Meer sind es in der Nacht ca. 26°C und hier oben auch mal -1°C bis -2°C. So hat man auch in Sri Lanka die Möglichkeit, Raureif  bzw. aufsteigenden Nebel zu fotografieren.

Nach dem Sonnenaufgang ist die Show schnell zu Ende, die Wolken aus dem Tal steigen auf und die Sicht wird durch diesige Luft getrübt.

Gute, aber auch überlaufene Aussichtspunkte sind Big World’s End und Little World’s End mit einer grandiosen Aussicht – wenn es wolkenfrei ist.

Was ich schade fand war, dass trotz Rucksackkontrolle und Abnahme von Plastiktüten und Folien (auch von Getränkeflaschen) immer noch Leute dort ihren Müll wegwerfen. Was ist bitte so schwer daran, seinen Müll mitzunehmen und am Ausgang in die Mülleimer zu werfen?  Es geht mir nicht in die Birne wie die Leute eine möglichst unberührte Natur sehen wollen und sie dann im selben Atemzug zumüllen. Nach mir die Sintflut?

 

Horton-Plains-Nationalpark

Der Horton-Plains-Nationalpark ist ein Nationalpark im zentralen Hochland von Sri Lanka, den Central Highlands of Sri Lanka, in dem noch zwei weitere Schutzgebiete liegen, Peak Wilderness Sanctuary und Knuckles Mountain Range. Dieses hügelige Plateau in einer Höhe von 2100 bis 2300 Metern wird wegen seiner reichen Artenvielfalt als “Super-Biodiversitäts-Hotspot” bezeichnet. Viele der hier existierenden Arten sind endemisch. Die Central Highlands wurden am 31. Juli 2010 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen, zusammen mit Papahānaumokuākea, einem Meeresschutzgebiet auf Hawaii.

Bedrohungen und Umweltschutz

Der Nationalpark wird von einer 1,6 km breiten gesetzlich festgelegten Pufferzone umgeben. Von den vermehrungsfreudigen Pflanzenarten wie Adlerfarn (Pteridium aquilinum) und Pennisetum spp. im Schutzgebiet ist vor allem der Stechginster (Ulex europaeus) ein Problem. Bis zum Jahr 2012 wurden 22 von den betroffenen 30 ha beseitigt. Die eingeführte Regenbogenforelle verdrängt möglicherweise endemische Fisch-, Amphibien- und Krustentierarten. Einige Sambarhirsche starben, weil sie Abfälle von Polyethylen gefressen hatten, daher dürfen Besucher keine Plastiktüten in den Park bringen; am Eingang wird das Gepäck nach PET-Flaschen durchsucht.

Horton Plains war zwischen 1831 und 1948, der Unabhängigkeitserklärung Sri Lankas, ein Jagdgrund auf Sambarhirsche, zu einem geringeren Maße wurden auch Elefanten und Wildschweine erlegt. Während dieser Zeit wurden tiefer gelegene Abhänge anfangs für Kaffeepflanzungen, später für Teeplantagen abgeholzt. Im Grasland baute man Kartoffeln an, doch wurde dies 1977 aufgegeben. Nachdem Horton Plains zum Nationalpark erklärt worden war, wandelte man diese Felder wieder in Wiesen um.

Tourismusbezogene Probleme wie Pflanzendiebstahl, Umweltverschmutzung durch Abfälle, Feuer und Lärm sind heute die hauptsächlichsten Aufgaben des Umweltschutzes. Edelsteinschürfung, Bauholzfällung, das Sammeln von Pflanzen für medizinische Zwecke, Wilderei und Touristenverkehr sind weitere Bedrohungen.

Eine erstmals 1978 beschriebene Gefahr stellt das Waldsterben dar. In einigen Gebieten, vor allem in den Außenbezirken, hat dies beinahe die Hälfte der Vegetation ereilt. Der Hauptgrund dafür ist Wassermangel, da Dürreperioden in den letzten Jahren häufiger auftreten. Eine Wiederaufforstung wird vom Frost behindert, der zunehmend stärker wird. Das Phänomen hat 22 Pflanzenarten betroffen, wovon Calophyllum walkeri am meisten leidet. Eine Studie vermutet, dass geringes Kalkvorkommen eine Übersäuerung des Bodens verursacht und erhöhte Giftkonzentration durch metallische Spurenelemente wie Aluminium das Pflanzensterben begünstigt, ebenso wie das Auslaugen von Nährstoffen.

-Quelle Wikipedia-

Sambar – Pferdehirsch

In den Horton-Plains (Sri Lanka) bin ich zu meinem Glück einem neugierigen Sambar begegnet, so dass ich schöne formatfüllende Fotos schießen konnte. Als wir uns zum ersten mal gegenüber standen unterließ ich einfach jede hektische Bewegung und so hielt der Sambar auch erstmal ruhig.  Da er aber schon in meiner Naheinstellgrenze von meinem 70-200mm Objektiv war, musste ich 2 Schritte zurückgehen. Das weckte wohl die Neugierde des Hirsches und er folgte mir dabei langsam.  War also gar nicht so einfach ein scharfes Foto zu schießen. Inzwischen waren andere Touristen auf uns aufmerksam geworden und kamen mit ihren Handy, Tablets und Fotoapparate angerannt um ihren Teil vom Kuchen abzubekommen.  Da hat der Sambar sich entschlossen wieder seine Wege zu ziehen und weg war er….

Sambar

Der Sambar oder Pferdehirsch (Cervus unicolor, Syn.: Rusa unicolor) ist ein im Süden Asiens verbreiteter Hirsch.

Merkmale

Der Sambar ist ein sehr großer Hirsch mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 160 bis 250 Zentimetern und einer Schulterhöhe von 100 bis 160 cm. Das Gewicht beträgt 110 bis 260 Kilogramm. Männliche Sambars sind deutlich größer und schwerer als Weibchen. Die Körpergröße nimmt innerhalb des Verbreitungsgebiets von Westen nach Osten ab, so dass die größten Sambars in Indien und die kleinsten in Südostasien zu finden sind. Das Fell ist stets einfarbig, in der Färbung aber zwischen den Individuen variabel. Die Fellfarbe reicht von Gelbbraun bis Dunkelbraun, selten gibt es auch fast schwarze oder graue Sambars. Weibchen und Jungtiere sind in der Regel heller als Männchen, und die Jungtiere sind stets ungefleckt.

Der Schwanz hat eine Länge von 25 bis 30 cm und ist damit für Hirsche recht lang. Seine Unterseite ist weiß, diese Signalfarbe wird deutlich sichtbar, wenn der Sambar flieht und seinen Schwanz aufstellt. Das Fell des Sambars ist in der Regel kurz; in Gegenden mit klimatisch wechselnden Jahreszeiten wird es im Winter dichter und länger.

Kennzeichnend ist das große Geweih des Männchens, dessen Stangen fast immer dreiendig sind. Die nach vorn gerichtete Augsprosse erreicht etwa 50 % der Länge der Stange. Die Stange gabelt sich weiter, wobei das vordere Ende in der Regel länger als das hintere ist. Bei 10 % der Männchen gibt es ein viertes Ende durch eine weitere Gabelung der Stange, selten auch der Augsprosse. Die durchschnittliche Länge des Geweihs beträgt 110 cm. Übertroffen wird dies unter den Hirschen nur vom Elch, vom Rothirsch und vom Rentier. Bei dieser tropischen Hirschart ist das Geweihwachstum nicht synchronisiert; im selben Lebensraum kommen männliche Tiere vor, die gerade ihr Geweih schieben und solche, die ihr Geweih bereits von der nährenden und schützenden Basthaut befreit haben.

-Quelle Wikipedia-

Felsenfestung von Sigiriya

Manchmal ist das Timing so schlecht, dass man sich fragt ob sich das Fotografieren überhaupt lohnt. Die Sonne steht schon viel zu hoch, egal wo man hinschaut nur Touristen und in der Ferne alles dunstig. Andere Motive sind strengstens untersagt zu fotografieren wie zum Beispiel die Wolkenmädchen.

Man kann es sich aber leider nicht immer aussuchen, mag es an den Öffnungszeiten liegen welche sich nicht nach dem Sonnenauf- und Untergang richten, oder einfach am Fahrer und Guide der nicht früher kann oder will und dann zum guten Schluss der Zeitdruck weil man noch eine größere Strecke an diesem Tag fahren muss.

Dann macht man ein doch ein paar Fotos, auch mit dem Handy, in der Hoffnung, dass man evtl. noch etwas mit Photoshop retten kann. Aber selbst das beste Bildbearbeitungsprogramm kann nicht zaubern und dann kommen solche Bilder raus. Ich habe lange überlegt ob ich sie überhaupt veröffentlichen soll, aber ein paar Menschen aus meinem Umfeld haben mich dazu überredet.  Bitte nehmt diese Fotos nicht als Maßstab meines Könnens.

Folgende 2 Fotos wurden mit dem Handy fotografiert und nicht bearbeitet:

Noch ein paar Infos zu Sigiriya:

Sigiriya (auch Sigirija, Sinhala සීගිරිය ˈsiːgirijə) ist ein Monolith in Sri Lanka, auf dem sich die Ruinen einer historischen Felsenfestung befinden. Der Name leitet sich von ‘Siha Giri’ ab, was Löwenfelsen bedeutet.

1982 wurde Sigiriya von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Geschichte

473 n. Chr. wurde König Dhatusena (455 bis 473 n. Chr.) von Anuradhapura von seinem Sohn Kassapa umgebracht, der von einer seiner Nebenfrauen geboren war und sich so die Thronfolge sicherte. Kassapa I. (473 bis 491 n. Chr.) ließ aus Angst vor seinem Halbbruder Moggallana, der der rechtmäßige Thronfolger war, die Festung errichten. 491 kehrte Moggallana mit einer Armee aus dem südindischen Exil zurück und besiegte Kassapa, woraufhin er König wurde (491 bis 508) und Anuradhapura wieder zur Hauptstadt machte.

Die Anlage

Die Festung lag auf dem Magmablock eines erodierten Vulkans, der etwa 200 m aus der Ebene aufragt und einen perfekten Rundblick bietet. Auf dem Felsen befanden sich die Palastgebäude, von denen heute nur noch die Grundmauern zu sehen sind, da sie aus Holz gebaut waren. Es bestanden mehrere Zisternen, in denen aufgefangenes Regenwasser gesammelt wurde, um auch für den Fall einer längeren Belagerung ausreichende Trinkwasservorräte zur Verfügung zu haben.

Auf einem Plateau an der nördlichen Schmalseite des Felses befinden sich die Überreste des Löwentors, nach dem der Felsen vermutlich benannt wurde: Von dem riesigen Löwenkopf, durch dessen Maul man früher den letzten, steilsten Teil des Aufstiegs begann, sind nur die zwei mächtigen Tatzen übrig.

Um den Felsen herum befand sich die von einem Wassergraben umgebene Stadt; die mittlerweile restaurierten Lustgärten beherbergen Überreste von Springbrunnen, Pavillons und einer Klosteranlage.

Die Fresken

Etwa auf halber Höhe wurden unter einem Felsüberhang Fresken von meistens barbusigen Frauen (Wolkenmädchen) angefertigt, die heute über eine stählerne Wendeltreppe zugänglich sind. Ursprünglich soll es laut einer Inschrift 500 dieser Zeichnungen gegeben haben, die auffällig den Fresken von Ajanta ähneln. Heute sind noch 22 von ihnen zu sehen, die in den 1970er Jahren teilweise restauriert wurden; bei einigen von ihnen wurden die Brüste ‘geliftet’: Die Brustwarzen sind in einigen Fällen höher gezeichnet als in den Originalen, was deutlich zu sehen ist.

Die Spiegelwand

Auf dem Weg kurz vor dem nördlichen Plateau befindet sich die Spiegelwand, deren Putz zu Lebzeiten des Königs auf Hochglanz poliert wurde. Vom 7. bis zum 11. Jhd. wurden hier Graffiti hinterlassen, die die ältesten Zeugnisse singhalesischer Dichtkunst darstellen und für die Erforschung der Geschichte der singhalesischen Sprache große Bedeutung haben.

-Quelle Wikipedia-

Die Königsstadt Polonnaruwa

Polonnaruwa (Singhalesisch: පොළොන්නරුව Poḷonnaruva [ˈpoloˌnːaruʋə], Tamil: பொலநறுவை Polanaṟuvai [ˈpoləˌnarɯʋɛi̯]) ist eine Stadt in der Nord-Zentralprovinz Sri Lankas. Seit 1982 gehört der archäologische Park von Polonnaruwa zum UNESCOWeltkulturerbe. Die heute noch bestehende Kleinstadt hat etwa 13.000 Einwohner (Stand 1981) und ist Hauptort des Distrikts Polonnaruwa.

Die Stadt, deren Name auf Pali Pulatthinagara hieß, ist nach dem Weisen Pulastya benannt.

-Quelle Wikipedia-

Die wahre Seite der Natur

Als Naturfotograf ist man stets bemüht die Schönheit der Natur zu einzufangen. Aber was ist schön? Das bestimmt die menschliche Ästhetik ( (von altgriechisch αἴσθησις aísthēsis „Wahrnehmung“, „Empfindung“) war bis zum 19. Jahrhundert vor allem die Lehre von der wahrnehmbaren Schönheit, von Gesetzmäßigkeiten und Harmonie in der Natur und Kunst.) und die ist auch noch von Mensch zu Mensch, von Kultur zu Kultur unterschiedlich.

Aber kennt die Natur überhaupt Ästhetik? Ich denke die Natur selber kennt diesen Begriff nicht und er ist  ihr auch ziemlich egal. Die Natur kennt nur den täglichen Kampf zum Überleben in all seinen Facetten und nur wir Menschen picken uns das “Schöne” heraus weil wir mit dem “Unschönen” nichts zu tun haben wollen.

Ich kann mich erinnern wie früher in Tierfilmen im Fernsehen gezeigt wurde, wie ein Raubtier seine Beute erlegt. In heutigen Sendungen sieht man das kaum noch. Warum? Möchte das keiner mehr sehen oder weshalb wird das dem Konsumenten vorenthalten? Will man ihn vor “unschönem” bewahren?

Die Pflicht eines Naturfotografen sollte auch immer darin bestehen, die Wirklichkeit abzubilden und nicht nur ein bonbonfarbenfrohes heile heile Paradies. Ein Naturfotograf sollte mit seinen Bildern auch die ganze Geschichte erzählen.

Bilder sind ein mächtiges Werkzeug mit dem man alleine durch die Manipulation von Farben,  Ausschnitt, Schärfentiefe, Belichtungszeit unterschiedliche Geschichten erzählen kann.

Ich habe mir selber zum Ziel gesetzt alle Facetten der Naturfotografie zu erzählen, dazu gehören auch Bilder in die manch einer als unästhetisch bezeichnen würde wie z.B. die nachfolgende Bilder eines Ceylon-Hutaffen dem in einem Kampf ein Teil seiner Oberlippe abgebissen wurde. Vermutlich hat er sich bei diesem Kampf auch den vierten Finger der linken Hand gebrochen. Auch dies ist ein Teil, aus menschlicher Sicht vermutlich ein grausamer Teil, der Natur und des Kampfes zum Überleben den es aber nicht zu verschweigen gilt.

Ceylon-Hutaffe

Der Ceylon-Hutaffe (Macaca sinica) ist eine Primatenart aus der Gattung der Makaken innerhalb der Familie der Meerkatzenverwandten (Cercopithecidae). Er ist auf Sri Lanka (früher Ceylon) endemisch. Seinen Namen verdankt er ebenso wie der nahe verwandte Indische Hutaffe der auffälligen Haarkrone auf dem Kopf.

Bedrohung

Ceylon-Hutaffen haben sich zu einem gewissen Grad an die Menschen angepasst, sie plündern manchmal Plantagen und Felder. Hauptbedrohung stellen die Rodung der Wälder und der damit verbundene Verlust des Lebensraumes dar. Aufgrund seines kleineren Verbreitungsgebietes wird der Ceylon-Hutaffe von der IUCN als gefährdet (vulnerable) gelistet.

-Quelle: Wikipedia-