Archiv der Kategorie: Landschaftsbilder

Landschaftsbilder
Pictures of landscapes

Nationalpark Wattenmeer

So gut man auch ist im fotografieren, wer ehrlich zu sich selbst ist, weiß, dass man trotzdem jederzeit etwas dazu lernen kann. Darum buche hin und wieder bei verschiedenen Fotografen Fotoreisen und Kurse.

Klar ist es wichtig, dass man seinen eigenen Stil hat und der größte Fehler ist, jemanden kopieren zu wollen. Aber dazulernen was Motive, Licht usw. betrifft, eigene Fehler & Fehlerquellen zu entdecken kann nie falsch sein.

Darum habe ich über artistravel einen Fotokurs mit Michael Lohmann gebucht. Thema war “Insel Pellworm – Zugvögel im Wattenmeer”. Auch diese Reise hat sich wieder gelohnt, denn mir wurde z.B. bewusst gemacht warum das eine Bild toll aus sieht und das andere mit dem selben Motiv nicht. Instinktiv habe ich es immer gemieden, dass Linien das Objekt durchschneiden (z.B. Horizont auf Kopfhöhe), aber so richtig bewusst wurde es mir erst während des Kurses. Es ist also nie zu spät etwas dazuzulernen.

So eine Reise lohnt sich auch deswegen immer, da die Veranstalter schon die gute Locations kennen und man nicht selber lange suchen muss. Das spart viel Zeit und Planung und erhöht die Ausbeute brauchbarer Fotos.

Die Insel Pellworm (dänisch Pelvorm, friesisch Polweerm, Pälweerm) ist eine deutsche Insel im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.
Zusammen mit den südlich liegenden Halligen Süderoog und Südfall bildet Pellworm die gleichnamige Gemeinde Pellworm.

Pellworm ist die drittgrößte nordfiesische Insel. Ihre Ausdehnung beträgt sieben Kilometer in West-Ost- und sechs Kilometer in Nord-Süd-Richtung.

Pellworm besteht überwiegend aus dem Westteil der ehemaligen Insel Strand, die 1634 in der Burchardiflut zerstört wurde. Pellworm, Nordstrand und einige der Halligen sind Bruchstücke der ehemaligen Insel. Heute liegt Pellworm im Schnitt etwa einen Meter unter Normalnull. Die Insel wird daher von einem 8 Meter hohen und 25 Kilometer langen Deich geschützt. Es gibt aus diesem Grund keinen Sandstrand, jedoch mehrere befestigte Badestellen auf der Insel.

Ein Wahrzeichen von Pellworm ist der dortige Leuchtturm.

 

Das Thema war zwar Zugvögel im Wattenmeer, aber man sollte auf jeden Fall auch die Möglichkeiten für Landschaftsaufnahmen nutzen. Landschaft und Tiere gehören zusammen wie z.B. bei dem Wahrzeichen der Insel die “Alte Kirche”.

Die Alte Kirche St. Salvator ist die wohl bedeutendste Sehenswürdigkeit auf der nordfriesischen Insel Pellworm. Das romanische Gotteshaus wurde um 1200 errichtet und prägt durch die Turmruine das Bild der Insel. Er stürzte 1611 teilweise ein, weil die offenbar nicht tief genug gegründeten Fundamente im Marschboden keinen ausreichenden Halt mehr fanden. Heute dient der alte Kirchturm mit seinen Vorsprünge und Löcher Dohlen und Tauben als Zuhause.

Aber die Insel bietet natürlich auch andere dankbare Möglichkeiten zur Landschaftsfotografie wie z.B. Pferde, Windmühle Krabbenkutter und Boote. Man muss nur die Augen offen halten.

 

Die Insel ist bekannt für ihre Vielzahl an Vögel wie z.B. die Brutvögel Säbelschnäbler, Rotschenkel, Lachmöwen, Austernfischer, Küstenseeschwalben, Eiderenten, Löffler und Rastvögel im Wattenmeer den Alpenstrandläufern, Knutt, Ringelgänse, Nonnengänse, Großer Brachvogel, Brandgänse, Heringsmöwen und vielen weiteren.

Natürlich sind die Zugvögel nicht zu kurz gekommen. Auch hier gab es gute Stellen um die Vögel zu fotografieren. Eine ist z.B. der Fährausleger oder der Kai der Hooger Fähre. Bei Flut drängt das vordringende Wasser die Vögel immer näher an das Ufer, so dass sich einmalige Gelegenheiten ergeben diese zu fotografieren.

Hier eine kleine Auswahl der Vögel welche ich abgelichtet habe:

 

Die Sandbänke in der Nähe von Pellworm sind auch ein lohnendes Ausflugsziel, bzw. Fotospot, denn dort lassen sich sowohl Vögel zur Rast nieder bis wieder Ebbe ist und sie erneut auf die Jagd gehen können, als auch Robben die nichts gegen ein schönes Sonnenbad haben.

Es ist natürlich klar, dass in einem Nationalpark besondere Regeln gelten um die Flora und Fauna zu schützen. Allerdings folgt der verantwortungsvolle Naturfotograf diesne Regeln auch im heimischen Wald. Man kann tierisches Verhalten nur unverfälscht wiedergeben wenn man es nicht stört. Und wenn man sich in den nächsten Jahren weiterhin an den Tieren und Pflanzen erfreuen möchte, dann stört man nicht das Brutgeschäft, die Nahrungsversorgung von Jungtieren und zertritt keine Pflanzen. Dies sollte einfach selbstverständlich sein.

Aus diesen Gründen sollte man auch nur Anbieter nutzen welche eine offizielle Genehmigung haben im Nationalpark zu agieren. In Pellworm sind es die Gebrüder Hellmann die sich mit ihrem Schipperboot den Sandbänken und Robbenkolonien nähern dürfen. Diese haben eine offizielle Genehmigung der Umweltschutzbehörde des Landes Schleswig-Holstein in Absprache mit dem NABU. Im übrigen engagiert sich der NABU und ihre Helfer (z.B. freiwilliges soziales Jahr) auch stark im Nationalpark Wattensee. Diese bieten z.B. auch Wattwanderungen an wo man echt viel lernen kann. Das Wattenmeer wimmelt nur so von Lebewesen.

Zurück zu den Sandbänken vor Pellworm, hier hat man die Gelegenheit Kegelrobben und Seehunde zu fotografieren.

 

Viel Spaß mit den Bildern und vielleicht hat der ein oder andere Lust bekommen mal zum Entschleunigen und Fotografieren nach Pellworm zu reisen. Allzeit gutes Licht!

 

Bergfeuer in Ehrwald (Tirol/Österreich) 2017

In der Tiroler Zugspitz Arena ist auch dieses Jahr wieder dem uralten Brauch der Bergfeuer nachgegangen worden. Im Gegensatz zu anderen Bergfeuern (Johannifeuer) wo nur ein Holzstapel abgebrannt wird, sind die Tiroler Bergfeuer (seit dem 14. Jahrhunder) um Ehrwald seit 1796 etwas besonders. Diese Besonderheit hat dem Brauch auch im Jahre 2010 den Titel immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO eingebracht.In den Bergen des Wetterstein – Massivs, Lechtaler Alpen und Mieminger Kette werden bis zu 10.000 einzelne Säcke gefüllt mit Holzspänen und Rapsöl entzündet, nachdem sie in den Tagen zuvor auf bis zu 2000m Höhe geschleppt wurden. Hier werden sie zum Teil zu Symbolen aus Mythologie und Glauben angeordnet und ca. jeden 3. Samtag im Juni (Wetterabhängig) entzündet. Aber nicht jedes Feuer entstammt der Mythologie oder dem Glauben, allemal vielleicht dem Kinderglauben, denn dieses Jahr war z.B. der Beauty-Schlumpf mit dabei.Ursprünglich galten die Feuer um die Sommersonnenwende herum (21./22. Juni) schon in der Zeit vor Jesus Geburt den Naturkräften und der Sonne. Ihnen zu Ehre sollten sie  Unheil abwenden sowie Segen und Fruchtbarkeit für Mensch, Pflanzen und Tier zu erbeten.

Im Jahre 1796  wurde das frühere Sonnwend- bzw. Johannisfeuer umgedeutet in Erinnerung an das “Herz-Jesu-Gelöbnis” in das Herz-Jesu-Feuer welches heute noch in allen Teilen des Landes (Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol bzw. Tirolo trentino) gepflegt wird und mit der Herz-Jesu-Verehrung zusammenhängt.

Der Historische Hintergrund laut Wikipedia:

Im Frühjahr 1796 traf der Krieg das Land Tirol vollkommen überraschend und dementsprechend unvorbereitet. Das Land blieb während der Jahre, als der Kaiser gegen die Franzosen in Belgien und Norditalien kämpfte, vollkommen unberührt. Die Tiroler verfügten nämlich über das Privileg, das Kaiser Maximilian I. im 16. Jahrhundert im „Landlibell“ festsetzte, weder an Kriegen außerhalb des Landes teilnehmen zu müssen, noch diese Kriege finanziell zu unterstützen. Im Gegenzug mussten die Tiroler dafür aber die Verteidigung ihres Landes selbst übernehmen. Diese Tatsache war der Regierung in Wien allerdings immer ein Dorn im Auge, weshalb Kaiser Joseph II. sowohl die jährlichen Übungen der Bevölkerung als auch die Volksbewaffnung vernachlässigte.

Das Land Tirol wurde im April 1796 in Kriegsbereitschaft versetzt. Dies bedeutete, dass alle waffentauglichen Männer militärisch geschult wurden. Schon nach drei Wochen wurde ein 7.000 Mann starkes Heer in die südlichen Grenzen geschickt. Vom 30. Mai bis 1. Juli desselben Jahres trat der kleinere, 24 Mitglieder umfassende, Ausschuss der Tiroler Landstände in Bozen zusammen, um über die Situation zu beraten. Es war die Idee des Pfarrers von Wildermieming, Anton Paufler, die der Stamser Abt Sebastian Stöckl aufgriff und dem Tiroler Landtag vorschlug, das Land dem “Heiligsten Herzen Jesu” anzuvertrauen und so göttlichen Beistand zu erhalten. Dieser Vorschlag wurde von den Ausschussmitgliedern einstimmig angenommen. Man achtete besonders darauf, dass dieser feierliche Schwur das ganze Land betraf, um damit ein einigendes Band zu schaffen. Dies hatte zur Folge, dass der Landsturm einen bis dahin noch nie erlebten Zulauf an Freiwilligen erlebte. Als daraufhin Tiroler Truppen die Franzosen überraschend besiegten, wurde der Herz-Jesu-Sonntag zum hohen Feiertag.

– Quelle Wikipedia –

Links zum Bergfeuer:

Bergfeuer Ehrwald

Bergfeuer Zugspitz Arena

Tirol

Horton Plains

Man möchte es nicht glauben, aber auch auf Sri Lanka gibt es Minustemperaturen. Morgens um 06:00 Uhr kann es auf einer Höhe über 2000m empfindlich kalt sein. Unten am Meer sind es in der Nacht ca. 26°C und hier oben auch mal -1°C bis -2°C. So hat man auch in Sri Lanka die Möglichkeit, Raureif  bzw. aufsteigenden Nebel zu fotografieren.

Nach dem Sonnenaufgang ist die Show schnell zu Ende, die Wolken aus dem Tal steigen auf und die Sicht wird durch diesige Luft getrübt.

Gute, aber auch überlaufene Aussichtspunkte sind Big World’s End und Little World’s End mit einer grandiosen Aussicht – wenn es wolkenfrei ist.

Was ich schade fand war, dass trotz Rucksackkontrolle und Abnahme von Plastiktüten und Folien (auch von Getränkeflaschen) immer noch Leute dort ihren Müll wegwerfen. Was ist bitte so schwer daran, seinen Müll mitzunehmen und am Ausgang in die Mülleimer zu werfen?  Es geht mir nicht in die Birne wie die Leute eine möglichst unberührte Natur sehen wollen und sie dann im selben Atemzug zumüllen. Nach mir die Sintflut?

 

Horton-Plains-Nationalpark

Der Horton-Plains-Nationalpark ist ein Nationalpark im zentralen Hochland von Sri Lanka, den Central Highlands of Sri Lanka, in dem noch zwei weitere Schutzgebiete liegen, Peak Wilderness Sanctuary und Knuckles Mountain Range. Dieses hügelige Plateau in einer Höhe von 2100 bis 2300 Metern wird wegen seiner reichen Artenvielfalt als “Super-Biodiversitäts-Hotspot” bezeichnet. Viele der hier existierenden Arten sind endemisch. Die Central Highlands wurden am 31. Juli 2010 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen, zusammen mit Papahānaumokuākea, einem Meeresschutzgebiet auf Hawaii.

Bedrohungen und Umweltschutz

Der Nationalpark wird von einer 1,6 km breiten gesetzlich festgelegten Pufferzone umgeben. Von den vermehrungsfreudigen Pflanzenarten wie Adlerfarn (Pteridium aquilinum) und Pennisetum spp. im Schutzgebiet ist vor allem der Stechginster (Ulex europaeus) ein Problem. Bis zum Jahr 2012 wurden 22 von den betroffenen 30 ha beseitigt. Die eingeführte Regenbogenforelle verdrängt möglicherweise endemische Fisch-, Amphibien- und Krustentierarten. Einige Sambarhirsche starben, weil sie Abfälle von Polyethylen gefressen hatten, daher dürfen Besucher keine Plastiktüten in den Park bringen; am Eingang wird das Gepäck nach PET-Flaschen durchsucht.

Horton Plains war zwischen 1831 und 1948, der Unabhängigkeitserklärung Sri Lankas, ein Jagdgrund auf Sambarhirsche, zu einem geringeren Maße wurden auch Elefanten und Wildschweine erlegt. Während dieser Zeit wurden tiefer gelegene Abhänge anfangs für Kaffeepflanzungen, später für Teeplantagen abgeholzt. Im Grasland baute man Kartoffeln an, doch wurde dies 1977 aufgegeben. Nachdem Horton Plains zum Nationalpark erklärt worden war, wandelte man diese Felder wieder in Wiesen um.

Tourismusbezogene Probleme wie Pflanzendiebstahl, Umweltverschmutzung durch Abfälle, Feuer und Lärm sind heute die hauptsächlichsten Aufgaben des Umweltschutzes. Edelsteinschürfung, Bauholzfällung, das Sammeln von Pflanzen für medizinische Zwecke, Wilderei und Touristenverkehr sind weitere Bedrohungen.

Eine erstmals 1978 beschriebene Gefahr stellt das Waldsterben dar. In einigen Gebieten, vor allem in den Außenbezirken, hat dies beinahe die Hälfte der Vegetation ereilt. Der Hauptgrund dafür ist Wassermangel, da Dürreperioden in den letzten Jahren häufiger auftreten. Eine Wiederaufforstung wird vom Frost behindert, der zunehmend stärker wird. Das Phänomen hat 22 Pflanzenarten betroffen, wovon Calophyllum walkeri am meisten leidet. Eine Studie vermutet, dass geringes Kalkvorkommen eine Übersäuerung des Bodens verursacht und erhöhte Giftkonzentration durch metallische Spurenelemente wie Aluminium das Pflanzensterben begünstigt, ebenso wie das Auslaugen von Nährstoffen.

-Quelle Wikipedia-

Nationalpark Biebrza-Flusstal

Der Nationalpark Biebrza-Flusstal (poln.: Biebrzański Park Narodowy) ist ein Nationalpark in Polen, der 1993 gegründet wurde. Die zentrale Direktion des Parks befindet sich im Dorf Osowiec-Twierdza. Der Nationalpark liegt im nordöstlichen Teil Polens in der Woiwodschaft Podlachien.

Geschichte

Bereits in der Zwischenkriegszeit existierten zwei Naturreservate im Gebiet des heutigen Nationalparks: Czervone Bagno und Grzędy. Er ist der größte Nationalpark Polens mit einer Fläche von 592.23 km². Davon entfallen 155.47 km² auf Wälder, 181.82 km² auf Wälder und Wiesen und 254.94 km² auf die Marsch des Flusses Biebrza. Die in Europa einzigartigen Sumpf– und Torfgebiete sowie eine besonders artenreiche Fauna mit einer außergewöhnlich reichen Vogelwelt waren der Grund dafür, dass der Park 1995 auf die Ramsar-Konventionsliste der geschützten Gebiete gesetzt wurde.

7.361 ha in der Kernzone des Nationalparks haben den Status „Wildnis-Partner“ im Netzwerk der europäischen Wildnis-Schutzgebiete der PAN Parks Foundation.

Geographie

Eine große Niederung, das Biebrza-Tal, mit einer Länge von über 100 Kilometern bildet den Hauptteil des Nationalparks. Dieses Tal ist von einer mehrere Meter dicken Torfschicht ausgefüllt. Mit einer Fläche ca. 90 km² ist es das größte und ursprünglichste Torfmoor-Gebiet in Mitteleuropa. Der Fluss Biebrza mit 152,5 Kilometer Länge innerhalb des Parks ist das zentrale Element des Nationalparks. Die Biebrza ist geprägt von typischem Flachlandcharakter und schlängelt frei durch den Nationalpark. Zahlreiche Mäander und Altwasser bilden den Lauf des Flusses. Die Breite des Flussbettes der Biebrza schwankt von einigen Metern im Nordbecken bis zu mehreren Dutzend Metern im unteren Flussverlauf. Das bedeutendste Naturdenkmal des Parks ist der Rote Sumpf (polnisch: Czerwone Bagno), der unter strengstem Schutz steht

Flora

Die Pflanzenwelt des Nationalparks besitzt einen äußerst großen Artenreichtum. Zudem zeichnet sie sich durch einen hohen Grad an Ursprünglichkeit und durch das Vorkommen vieler seltener Arten aus. Insbesondere Pflanzen nördlichen Ursprungs sowie Glazialflora finden dort ideale Bedingungen. Bisher wurden im Biebrza-Tal über 920 Arten von Gefäßpflanzen nachgewiesen. 67 von ihnen stehen unter polnischem Artenschutzrecht und 45 auf der Roten Liste der gefährdeten Gefäßpflanzen in Polen (unter anderem die Blattlose Schwertlilie, die Schachbrettblume, das Moor-Veilchen, das Alpen-Wollgras und die Heidelbeer-Weide).

Fauna

Auch die Tierwelt bietet eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Insbesondere Wasser- und Sumpfvögel haben dort ein in Europa einzigartiges Domizil. Bisher konnten 271 Vogelarten, darunter 181, die dort brüten, beobachtet werden. Von den 56 in Polen als aussterbend oder vom Aussterben bedroht erklärten Arten nisten 17 im Nationalpark Biebrza-Flusstal, wie beispielsweise die Doppelschnepfe, der Seggenrohrsänger, die Trauerseeschwalbe, die Zwergseeschwalbe und der Schelladler. Außerdem konnten im Parkgebiet 48 Säugetierarten, darunter 10 Fledermausarten, 12 Amphibienarten, 5 Reptilienarten und 37 Fischarten nachgewiesen werden. Ein charakteristischer Vogel des Nationalparks ist der Kampfläufer, der auch im Wappen des Parks abgebildet ist. Die Population der dort lebenden Elche überlebte selbst die Kämpfe im Zweiten Weltkrieg im Parkgebiet.

-Quelle: Wikipedia-

Masuren

Eine kleine Auswahl an Bildern aus Masuren.

Info:  Masuren (masurisch Mazurÿ, polnisch Mazury) ist eine Region des ehemaligen Ostpreußens in der im Norden Polens gelegenen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Geografisch ist die Region nicht eindeutig festgelegt. Grob beschrieben liegt sie im Sechseck Ełk (Lyck), Pisz (Johannisburg/Johannisburger Heide), Mrągowo (Sensburg), Kętrzyn (Rastenburg), Węgorzewo (Angerburg), Olecko (Treuburg) mit Giżycko (Lötzen) und Mikołajki (Nikolaiken) an der masurischen Seenplatte. Der inoffizielle Name Masuren kam seit dem 18. Jahrhundert in Gebrauch, da sich viele evangelische Zuwanderer aus dem südlicher gelegenen Masowien in Ostpreußen angesiedelt hatten. Der Eigenname der Masowier bedeutet „Mensch“ oder „Einwohner“ und entspricht dem polnischen „mąż“: Mann. Der polnische Name ist im Gegensatz zum deutschen ein grammatischer Plural. Seit der Teilung Ostpreußens 1945 ist Masuren die größte Seenlandschaft Polens.

-Quelle Wikipedia-