Die wahre Seite der Natur

Als Naturfotograf ist man stets bemüht die Schönheit der Natur zu einzufangen. Aber was ist schön? Das bestimmt die menschliche Ästhetik ( (von altgriechisch αἴσθησις aísthēsis „Wahrnehmung“, „Empfindung“) war bis zum 19. Jahrhundert vor allem die Lehre von der wahrnehmbaren Schönheit, von Gesetzmäßigkeiten und Harmonie in der Natur und Kunst.) und die ist auch noch von Mensch zu Mensch, von Kultur zu Kultur unterschiedlich.

Aber kennt die Natur überhaupt Ästhetik? Ich denke die Natur selber kennt diesen Begriff nicht und er ist  ihr auch ziemlich egal. Die Natur kennt nur den täglichen Kampf zum Überleben in all seinen Facetten und nur wir Menschen picken uns das “Schöne” heraus weil wir mit dem “Unschönen” nichts zu tun haben wollen.

Ich kann mich erinnern wie früher in Tierfilmen im Fernsehen gezeigt wurde, wie ein Raubtier seine Beute erlegt. In heutigen Sendungen sieht man das kaum noch. Warum? Möchte das keiner mehr sehen oder weshalb wird das dem Konsumenten vorenthalten? Will man ihn vor “unschönem” bewahren?

Die Pflicht eines Naturfotografen sollte auch immer darin bestehen, die Wirklichkeit abzubilden und nicht nur ein bonbonfarbenfrohes heile heile Paradies. Ein Naturfotograf sollte mit seinen Bildern auch die ganze Geschichte erzählen.

Bilder sind ein mächtiges Werkzeug mit dem man alleine durch die Manipulation von Farben,  Ausschnitt, Schärfentiefe, Belichtungszeit unterschiedliche Geschichten erzählen kann.

Ich habe mir selber zum Ziel gesetzt alle Facetten der Naturfotografie zu erzählen, dazu gehören auch Bilder in die manch einer als unästhetisch bezeichnen würde wie z.B. die nachfolgende Bilder eines Ceylon-Hutaffen dem in einem Kampf ein Teil seiner Oberlippe abgebissen wurde. Vermutlich hat er sich bei diesem Kampf auch den vierten Finger der linken Hand gebrochen. Auch dies ist ein Teil, aus menschlicher Sicht vermutlich ein grausamer Teil, der Natur und des Kampfes zum Überleben den es aber nicht zu verschweigen gilt.

Ceylon-Hutaffe

Der Ceylon-Hutaffe (Macaca sinica) ist eine Primatenart aus der Gattung der Makaken innerhalb der Familie der Meerkatzenverwandten (Cercopithecidae). Er ist auf Sri Lanka (früher Ceylon) endemisch. Seinen Namen verdankt er ebenso wie der nahe verwandte Indische Hutaffe der auffälligen Haarkrone auf dem Kopf.

Bedrohung

Ceylon-Hutaffen haben sich zu einem gewissen Grad an die Menschen angepasst, sie plündern manchmal Plantagen und Felder. Hauptbedrohung stellen die Rodung der Wälder und der damit verbundene Verlust des Lebensraumes dar. Aufgrund seines kleineren Verbreitungsgebietes wird der Ceylon-Hutaffe von der IUCN als gefährdet (vulnerable) gelistet.

-Quelle: Wikipedia-

 

Nationalpark Biebrza-Flusstal

Der Nationalpark Biebrza-Flusstal (poln.: Biebrzański Park Narodowy) ist ein Nationalpark in Polen, der 1993 gegründet wurde. Die zentrale Direktion des Parks befindet sich im Dorf Osowiec-Twierdza. Der Nationalpark liegt im nordöstlichen Teil Polens in der Woiwodschaft Podlachien.

Geschichte

Bereits in der Zwischenkriegszeit existierten zwei Naturreservate im Gebiet des heutigen Nationalparks: Czervone Bagno und Grzędy. Er ist der größte Nationalpark Polens mit einer Fläche von 592.23 km². Davon entfallen 155.47 km² auf Wälder, 181.82 km² auf Wälder und Wiesen und 254.94 km² auf die Marsch des Flusses Biebrza. Die in Europa einzigartigen Sumpf– und Torfgebiete sowie eine besonders artenreiche Fauna mit einer außergewöhnlich reichen Vogelwelt waren der Grund dafür, dass der Park 1995 auf die Ramsar-Konventionsliste der geschützten Gebiete gesetzt wurde.

7.361 ha in der Kernzone des Nationalparks haben den Status „Wildnis-Partner“ im Netzwerk der europäischen Wildnis-Schutzgebiete der PAN Parks Foundation.

Geographie

Eine große Niederung, das Biebrza-Tal, mit einer Länge von über 100 Kilometern bildet den Hauptteil des Nationalparks. Dieses Tal ist von einer mehrere Meter dicken Torfschicht ausgefüllt. Mit einer Fläche ca. 90 km² ist es das größte und ursprünglichste Torfmoor-Gebiet in Mitteleuropa. Der Fluss Biebrza mit 152,5 Kilometer Länge innerhalb des Parks ist das zentrale Element des Nationalparks. Die Biebrza ist geprägt von typischem Flachlandcharakter und schlängelt frei durch den Nationalpark. Zahlreiche Mäander und Altwasser bilden den Lauf des Flusses. Die Breite des Flussbettes der Biebrza schwankt von einigen Metern im Nordbecken bis zu mehreren Dutzend Metern im unteren Flussverlauf. Das bedeutendste Naturdenkmal des Parks ist der Rote Sumpf (polnisch: Czerwone Bagno), der unter strengstem Schutz steht

Flora

Die Pflanzenwelt des Nationalparks besitzt einen äußerst großen Artenreichtum. Zudem zeichnet sie sich durch einen hohen Grad an Ursprünglichkeit und durch das Vorkommen vieler seltener Arten aus. Insbesondere Pflanzen nördlichen Ursprungs sowie Glazialflora finden dort ideale Bedingungen. Bisher wurden im Biebrza-Tal über 920 Arten von Gefäßpflanzen nachgewiesen. 67 von ihnen stehen unter polnischem Artenschutzrecht und 45 auf der Roten Liste der gefährdeten Gefäßpflanzen in Polen (unter anderem die Blattlose Schwertlilie, die Schachbrettblume, das Moor-Veilchen, das Alpen-Wollgras und die Heidelbeer-Weide).

Fauna

Auch die Tierwelt bietet eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Insbesondere Wasser- und Sumpfvögel haben dort ein in Europa einzigartiges Domizil. Bisher konnten 271 Vogelarten, darunter 181, die dort brüten, beobachtet werden. Von den 56 in Polen als aussterbend oder vom Aussterben bedroht erklärten Arten nisten 17 im Nationalpark Biebrza-Flusstal, wie beispielsweise die Doppelschnepfe, der Seggenrohrsänger, die Trauerseeschwalbe, die Zwergseeschwalbe und der Schelladler. Außerdem konnten im Parkgebiet 48 Säugetierarten, darunter 10 Fledermausarten, 12 Amphibienarten, 5 Reptilienarten und 37 Fischarten nachgewiesen werden. Ein charakteristischer Vogel des Nationalparks ist der Kampfläufer, der auch im Wappen des Parks abgebildet ist. Die Population der dort lebenden Elche überlebte selbst die Kämpfe im Zweiten Weltkrieg im Parkgebiet.

-Quelle: Wikipedia-

Masuren

Eine kleine Auswahl an Bildern aus Masuren.

Info:  Masuren (masurisch Mazurÿ, polnisch Mazury) ist eine Region des ehemaligen Ostpreußens in der im Norden Polens gelegenen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Geografisch ist die Region nicht eindeutig festgelegt. Grob beschrieben liegt sie im Sechseck Ełk (Lyck), Pisz (Johannisburg/Johannisburger Heide), Mrągowo (Sensburg), Kętrzyn (Rastenburg), Węgorzewo (Angerburg), Olecko (Treuburg) mit Giżycko (Lötzen) und Mikołajki (Nikolaiken) an der masurischen Seenplatte. Der inoffizielle Name Masuren kam seit dem 18. Jahrhundert in Gebrauch, da sich viele evangelische Zuwanderer aus dem südlicher gelegenen Masowien in Ostpreußen angesiedelt hatten. Der Eigenname der Masowier bedeutet „Mensch“ oder „Einwohner“ und entspricht dem polnischen „mąż“: Mann. Der polnische Name ist im Gegensatz zum deutschen ein grammatischer Plural. Seit der Teilung Ostpreußens 1945 ist Masuren die größte Seenlandschaft Polens.

-Quelle Wikipedia-