Sambar – Pferdehirsch

In den Horton-Plains (Sri Lanka) bin ich zu meinem Glück einem neugierigen Sambar begegnet, so dass ich schöne formatfüllende Fotos schießen konnte. Als wir uns zum ersten mal gegenüber standen unterließ ich einfach jede hektische Bewegung und so hielt der Sambar auch erstmal ruhig.  Da er aber schon in meiner Naheinstellgrenze von meinem 70-200mm Objektiv war, musste ich 2 Schritte zurückgehen. Das weckte wohl die Neugierde des Hirsches und er folgte mir dabei langsam.  War also gar nicht so einfach ein scharfes Foto zu schießen. Inzwischen waren andere Touristen auf uns aufmerksam geworden und kamen mit ihren Handy, Tablets und Fotoapparate angerannt um ihren Teil vom Kuchen abzubekommen.  Da hat der Sambar sich entschlossen wieder seine Wege zu ziehen und weg war er….

Sambar

Der Sambar oder Pferdehirsch (Cervus unicolor, Syn.: Rusa unicolor) ist ein im Süden Asiens verbreiteter Hirsch.

Merkmale

Der Sambar ist ein sehr großer Hirsch mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 160 bis 250 Zentimetern und einer Schulterhöhe von 100 bis 160 cm. Das Gewicht beträgt 110 bis 260 Kilogramm. Männliche Sambars sind deutlich größer und schwerer als Weibchen. Die Körpergröße nimmt innerhalb des Verbreitungsgebiets von Westen nach Osten ab, so dass die größten Sambars in Indien und die kleinsten in Südostasien zu finden sind. Das Fell ist stets einfarbig, in der Färbung aber zwischen den Individuen variabel. Die Fellfarbe reicht von Gelbbraun bis Dunkelbraun, selten gibt es auch fast schwarze oder graue Sambars. Weibchen und Jungtiere sind in der Regel heller als Männchen, und die Jungtiere sind stets ungefleckt.

Der Schwanz hat eine Länge von 25 bis 30 cm und ist damit für Hirsche recht lang. Seine Unterseite ist weiß, diese Signalfarbe wird deutlich sichtbar, wenn der Sambar flieht und seinen Schwanz aufstellt. Das Fell des Sambars ist in der Regel kurz; in Gegenden mit klimatisch wechselnden Jahreszeiten wird es im Winter dichter und länger.

Kennzeichnend ist das große Geweih des Männchens, dessen Stangen fast immer dreiendig sind. Die nach vorn gerichtete Augsprosse erreicht etwa 50 % der Länge der Stange. Die Stange gabelt sich weiter, wobei das vordere Ende in der Regel länger als das hintere ist. Bei 10 % der Männchen gibt es ein viertes Ende durch eine weitere Gabelung der Stange, selten auch der Augsprosse. Die durchschnittliche Länge des Geweihs beträgt 110 cm. Übertroffen wird dies unter den Hirschen nur vom Elch, vom Rothirsch und vom Rentier. Bei dieser tropischen Hirschart ist das Geweihwachstum nicht synchronisiert; im selben Lebensraum kommen männliche Tiere vor, die gerade ihr Geweih schieben und solche, die ihr Geweih bereits von der nährenden und schützenden Basthaut befreit haben.

-Quelle Wikipedia-

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