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Bergfeuer in Ehrwald (Tirol/Österreich) 2017

In der Tiroler Zugspitz Arena ist auch dieses Jahr wieder dem uralten Brauch der Bergfeuer nachgegangen worden. Im Gegensatz zu anderen Bergfeuern (Johannifeuer) wo nur ein Holzstapel abgebrannt wird, sind die Tiroler Bergfeuer (seit dem 14. Jahrhunder) um Ehrwald seit 1796 etwas besonders. Diese Besonderheit hat dem Brauch auch im Jahre 2010 den Titel immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO eingebracht.In den Bergen des Wetterstein – Massivs, Lechtaler Alpen und Mieminger Kette werden bis zu 10.000 einzelne Säcke gefüllt mit Holzspänen und Rapsöl entzündet, nachdem sie in den Tagen zuvor auf bis zu 2000m Höhe geschleppt wurden. Hier werden sie zum Teil zu Symbolen aus Mythologie und Glauben angeordnet und ca. jeden 3. Samtag im Juni (Wetterabhängig) entzündet. Aber nicht jedes Feuer entstammt der Mythologie oder dem Glauben, allemal vielleicht dem Kinderglauben, denn dieses Jahr war z.B. der Beauty-Schlumpf mit dabei.Ursprünglich galten die Feuer um die Sommersonnenwende herum (21./22. Juni) schon in der Zeit vor Jesus Geburt den Naturkräften und der Sonne. Ihnen zu Ehre sollten sie  Unheil abwenden sowie Segen und Fruchtbarkeit für Mensch, Pflanzen und Tier zu erbeten.

Im Jahre 1796  wurde das frühere Sonnwend- bzw. Johannisfeuer umgedeutet in Erinnerung an das “Herz-Jesu-Gelöbnis” in das Herz-Jesu-Feuer welches heute noch in allen Teilen des Landes (Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol bzw. Tirolo trentino) gepflegt wird und mit der Herz-Jesu-Verehrung zusammenhängt.

Der Historische Hintergrund laut Wikipedia:

Im Frühjahr 1796 traf der Krieg das Land Tirol vollkommen überraschend und dementsprechend unvorbereitet. Das Land blieb während der Jahre, als der Kaiser gegen die Franzosen in Belgien und Norditalien kämpfte, vollkommen unberührt. Die Tiroler verfügten nämlich über das Privileg, das Kaiser Maximilian I. im 16. Jahrhundert im „Landlibell“ festsetzte, weder an Kriegen außerhalb des Landes teilnehmen zu müssen, noch diese Kriege finanziell zu unterstützen. Im Gegenzug mussten die Tiroler dafür aber die Verteidigung ihres Landes selbst übernehmen. Diese Tatsache war der Regierung in Wien allerdings immer ein Dorn im Auge, weshalb Kaiser Joseph II. sowohl die jährlichen Übungen der Bevölkerung als auch die Volksbewaffnung vernachlässigte.

Das Land Tirol wurde im April 1796 in Kriegsbereitschaft versetzt. Dies bedeutete, dass alle waffentauglichen Männer militärisch geschult wurden. Schon nach drei Wochen wurde ein 7.000 Mann starkes Heer in die südlichen Grenzen geschickt. Vom 30. Mai bis 1. Juli desselben Jahres trat der kleinere, 24 Mitglieder umfassende, Ausschuss der Tiroler Landstände in Bozen zusammen, um über die Situation zu beraten. Es war die Idee des Pfarrers von Wildermieming, Anton Paufler, die der Stamser Abt Sebastian Stöckl aufgriff und dem Tiroler Landtag vorschlug, das Land dem “Heiligsten Herzen Jesu” anzuvertrauen und so göttlichen Beistand zu erhalten. Dieser Vorschlag wurde von den Ausschussmitgliedern einstimmig angenommen. Man achtete besonders darauf, dass dieser feierliche Schwur das ganze Land betraf, um damit ein einigendes Band zu schaffen. Dies hatte zur Folge, dass der Landsturm einen bis dahin noch nie erlebten Zulauf an Freiwilligen erlebte. Als daraufhin Tiroler Truppen die Franzosen überraschend besiegten, wurde der Herz-Jesu-Sonntag zum hohen Feiertag.

– Quelle Wikipedia –

Links zum Bergfeuer:

Bergfeuer Ehrwald

Bergfeuer Zugspitz Arena

Tirol

Horton Plains

Man möchte es nicht glauben, aber auch auf Sri Lanka gibt es Minustemperaturen. Morgens um 06:00 Uhr kann es auf einer Höhe über 2000m empfindlich kalt sein. Unten am Meer sind es in der Nacht ca. 26°C und hier oben auch mal -1°C bis -2°C. So hat man auch in Sri Lanka die Möglichkeit, Raureif  bzw. aufsteigenden Nebel zu fotografieren.

Nach dem Sonnenaufgang ist die Show schnell zu Ende, die Wolken aus dem Tal steigen auf und die Sicht wird durch diesige Luft getrübt.

Gute, aber auch überlaufene Aussichtspunkte sind Big World’s End und Little World’s End mit einer grandiosen Aussicht – wenn es wolkenfrei ist.

Was ich schade fand war, dass trotz Rucksackkontrolle und Abnahme von Plastiktüten und Folien (auch von Getränkeflaschen) immer noch Leute dort ihren Müll wegwerfen. Was ist bitte so schwer daran, seinen Müll mitzunehmen und am Ausgang in die Mülleimer zu werfen?  Es geht mir nicht in die Birne wie die Leute eine möglichst unberührte Natur sehen wollen und sie dann im selben Atemzug zumüllen. Nach mir die Sintflut?

 

Horton-Plains-Nationalpark

Der Horton-Plains-Nationalpark ist ein Nationalpark im zentralen Hochland von Sri Lanka, den Central Highlands of Sri Lanka, in dem noch zwei weitere Schutzgebiete liegen, Peak Wilderness Sanctuary und Knuckles Mountain Range. Dieses hügelige Plateau in einer Höhe von 2100 bis 2300 Metern wird wegen seiner reichen Artenvielfalt als “Super-Biodiversitäts-Hotspot” bezeichnet. Viele der hier existierenden Arten sind endemisch. Die Central Highlands wurden am 31. Juli 2010 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen, zusammen mit Papahānaumokuākea, einem Meeresschutzgebiet auf Hawaii.

Bedrohungen und Umweltschutz

Der Nationalpark wird von einer 1,6 km breiten gesetzlich festgelegten Pufferzone umgeben. Von den vermehrungsfreudigen Pflanzenarten wie Adlerfarn (Pteridium aquilinum) und Pennisetum spp. im Schutzgebiet ist vor allem der Stechginster (Ulex europaeus) ein Problem. Bis zum Jahr 2012 wurden 22 von den betroffenen 30 ha beseitigt. Die eingeführte Regenbogenforelle verdrängt möglicherweise endemische Fisch-, Amphibien- und Krustentierarten. Einige Sambarhirsche starben, weil sie Abfälle von Polyethylen gefressen hatten, daher dürfen Besucher keine Plastiktüten in den Park bringen; am Eingang wird das Gepäck nach PET-Flaschen durchsucht.

Horton Plains war zwischen 1831 und 1948, der Unabhängigkeitserklärung Sri Lankas, ein Jagdgrund auf Sambarhirsche, zu einem geringeren Maße wurden auch Elefanten und Wildschweine erlegt. Während dieser Zeit wurden tiefer gelegene Abhänge anfangs für Kaffeepflanzungen, später für Teeplantagen abgeholzt. Im Grasland baute man Kartoffeln an, doch wurde dies 1977 aufgegeben. Nachdem Horton Plains zum Nationalpark erklärt worden war, wandelte man diese Felder wieder in Wiesen um.

Tourismusbezogene Probleme wie Pflanzendiebstahl, Umweltverschmutzung durch Abfälle, Feuer und Lärm sind heute die hauptsächlichsten Aufgaben des Umweltschutzes. Edelsteinschürfung, Bauholzfällung, das Sammeln von Pflanzen für medizinische Zwecke, Wilderei und Touristenverkehr sind weitere Bedrohungen.

Eine erstmals 1978 beschriebene Gefahr stellt das Waldsterben dar. In einigen Gebieten, vor allem in den Außenbezirken, hat dies beinahe die Hälfte der Vegetation ereilt. Der Hauptgrund dafür ist Wassermangel, da Dürreperioden in den letzten Jahren häufiger auftreten. Eine Wiederaufforstung wird vom Frost behindert, der zunehmend stärker wird. Das Phänomen hat 22 Pflanzenarten betroffen, wovon Calophyllum walkeri am meisten leidet. Eine Studie vermutet, dass geringes Kalkvorkommen eine Übersäuerung des Bodens verursacht und erhöhte Giftkonzentration durch metallische Spurenelemente wie Aluminium das Pflanzensterben begünstigt, ebenso wie das Auslaugen von Nährstoffen.

-Quelle Wikipedia-

Sambar – Pferdehirsch

In den Horton-Plains (Sri Lanka) bin ich zu meinem Glück einem neugierigen Sambar begegnet, so dass ich schöne formatfüllende Fotos schießen konnte. Als wir uns zum ersten mal gegenüber standen unterließ ich einfach jede hektische Bewegung und so hielt der Sambar auch erstmal ruhig.  Da er aber schon in meiner Naheinstellgrenze von meinem 70-200mm Objektiv war, musste ich 2 Schritte zurückgehen. Das weckte wohl die Neugierde des Hirsches und er folgte mir dabei langsam.  War also gar nicht so einfach ein scharfes Foto zu schießen. Inzwischen waren andere Touristen auf uns aufmerksam geworden und kamen mit ihren Handy, Tablets und Fotoapparate angerannt um ihren Teil vom Kuchen abzubekommen.  Da hat der Sambar sich entschlossen wieder seine Wege zu ziehen und weg war er….

Sambar

Der Sambar oder Pferdehirsch (Cervus unicolor, Syn.: Rusa unicolor) ist ein im Süden Asiens verbreiteter Hirsch.

Merkmale

Der Sambar ist ein sehr großer Hirsch mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 160 bis 250 Zentimetern und einer Schulterhöhe von 100 bis 160 cm. Das Gewicht beträgt 110 bis 260 Kilogramm. Männliche Sambars sind deutlich größer und schwerer als Weibchen. Die Körpergröße nimmt innerhalb des Verbreitungsgebiets von Westen nach Osten ab, so dass die größten Sambars in Indien und die kleinsten in Südostasien zu finden sind. Das Fell ist stets einfarbig, in der Färbung aber zwischen den Individuen variabel. Die Fellfarbe reicht von Gelbbraun bis Dunkelbraun, selten gibt es auch fast schwarze oder graue Sambars. Weibchen und Jungtiere sind in der Regel heller als Männchen, und die Jungtiere sind stets ungefleckt.

Der Schwanz hat eine Länge von 25 bis 30 cm und ist damit für Hirsche recht lang. Seine Unterseite ist weiß, diese Signalfarbe wird deutlich sichtbar, wenn der Sambar flieht und seinen Schwanz aufstellt. Das Fell des Sambars ist in der Regel kurz; in Gegenden mit klimatisch wechselnden Jahreszeiten wird es im Winter dichter und länger.

Kennzeichnend ist das große Geweih des Männchens, dessen Stangen fast immer dreiendig sind. Die nach vorn gerichtete Augsprosse erreicht etwa 50 % der Länge der Stange. Die Stange gabelt sich weiter, wobei das vordere Ende in der Regel länger als das hintere ist. Bei 10 % der Männchen gibt es ein viertes Ende durch eine weitere Gabelung der Stange, selten auch der Augsprosse. Die durchschnittliche Länge des Geweihs beträgt 110 cm. Übertroffen wird dies unter den Hirschen nur vom Elch, vom Rothirsch und vom Rentier. Bei dieser tropischen Hirschart ist das Geweihwachstum nicht synchronisiert; im selben Lebensraum kommen männliche Tiere vor, die gerade ihr Geweih schieben und solche, die ihr Geweih bereits von der nährenden und schützenden Basthaut befreit haben.

-Quelle Wikipedia-

Felsenfestung von Sigiriya

Manchmal ist das Timing so schlecht, dass man sich fragt ob sich das Fotografieren überhaupt lohnt. Die Sonne steht schon viel zu hoch, egal wo man hinschaut nur Touristen und in der Ferne alles dunstig. Andere Motive sind strengstens untersagt zu fotografieren wie zum Beispiel die Wolkenmädchen.

Man kann es sich aber leider nicht immer aussuchen, mag es an den Öffnungszeiten liegen welche sich nicht nach dem Sonnenauf- und Untergang richten, oder einfach am Fahrer und Guide der nicht früher kann oder will und dann zum guten Schluss der Zeitdruck weil man noch eine größere Strecke an diesem Tag fahren muss.

Dann macht man ein doch ein paar Fotos, auch mit dem Handy, in der Hoffnung, dass man evtl. noch etwas mit Photoshop retten kann. Aber selbst das beste Bildbearbeitungsprogramm kann nicht zaubern und dann kommen solche Bilder raus. Ich habe lange überlegt ob ich sie überhaupt veröffentlichen soll, aber ein paar Menschen aus meinem Umfeld haben mich dazu überredet.  Bitte nehmt diese Fotos nicht als Maßstab meines Könnens.

Folgende 2 Fotos wurden mit dem Handy fotografiert und nicht bearbeitet:

Noch ein paar Infos zu Sigiriya:

Sigiriya (auch Sigirija, Sinhala සීගිරිය ˈsiːgirijə) ist ein Monolith in Sri Lanka, auf dem sich die Ruinen einer historischen Felsenfestung befinden. Der Name leitet sich von ‘Siha Giri’ ab, was Löwenfelsen bedeutet.

1982 wurde Sigiriya von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Geschichte

473 n. Chr. wurde König Dhatusena (455 bis 473 n. Chr.) von Anuradhapura von seinem Sohn Kassapa umgebracht, der von einer seiner Nebenfrauen geboren war und sich so die Thronfolge sicherte. Kassapa I. (473 bis 491 n. Chr.) ließ aus Angst vor seinem Halbbruder Moggallana, der der rechtmäßige Thronfolger war, die Festung errichten. 491 kehrte Moggallana mit einer Armee aus dem südindischen Exil zurück und besiegte Kassapa, woraufhin er König wurde (491 bis 508) und Anuradhapura wieder zur Hauptstadt machte.

Die Anlage

Die Festung lag auf dem Magmablock eines erodierten Vulkans, der etwa 200 m aus der Ebene aufragt und einen perfekten Rundblick bietet. Auf dem Felsen befanden sich die Palastgebäude, von denen heute nur noch die Grundmauern zu sehen sind, da sie aus Holz gebaut waren. Es bestanden mehrere Zisternen, in denen aufgefangenes Regenwasser gesammelt wurde, um auch für den Fall einer längeren Belagerung ausreichende Trinkwasservorräte zur Verfügung zu haben.

Auf einem Plateau an der nördlichen Schmalseite des Felses befinden sich die Überreste des Löwentors, nach dem der Felsen vermutlich benannt wurde: Von dem riesigen Löwenkopf, durch dessen Maul man früher den letzten, steilsten Teil des Aufstiegs begann, sind nur die zwei mächtigen Tatzen übrig.

Um den Felsen herum befand sich die von einem Wassergraben umgebene Stadt; die mittlerweile restaurierten Lustgärten beherbergen Überreste von Springbrunnen, Pavillons und einer Klosteranlage.

Die Fresken

Etwa auf halber Höhe wurden unter einem Felsüberhang Fresken von meistens barbusigen Frauen (Wolkenmädchen) angefertigt, die heute über eine stählerne Wendeltreppe zugänglich sind. Ursprünglich soll es laut einer Inschrift 500 dieser Zeichnungen gegeben haben, die auffällig den Fresken von Ajanta ähneln. Heute sind noch 22 von ihnen zu sehen, die in den 1970er Jahren teilweise restauriert wurden; bei einigen von ihnen wurden die Brüste ‘geliftet’: Die Brustwarzen sind in einigen Fällen höher gezeichnet als in den Originalen, was deutlich zu sehen ist.

Die Spiegelwand

Auf dem Weg kurz vor dem nördlichen Plateau befindet sich die Spiegelwand, deren Putz zu Lebzeiten des Königs auf Hochglanz poliert wurde. Vom 7. bis zum 11. Jhd. wurden hier Graffiti hinterlassen, die die ältesten Zeugnisse singhalesischer Dichtkunst darstellen und für die Erforschung der Geschichte der singhalesischen Sprache große Bedeutung haben.

-Quelle Wikipedia-

Die Königsstadt Polonnaruwa

Polonnaruwa (Singhalesisch: පොළොන්නරුව Poḷonnaruva [ˈpoloˌnːaruʋə], Tamil: பொலநறுவை Polanaṟuvai [ˈpoləˌnarɯʋɛi̯]) ist eine Stadt in der Nord-Zentralprovinz Sri Lankas. Seit 1982 gehört der archäologische Park von Polonnaruwa zum UNESCOWeltkulturerbe. Die heute noch bestehende Kleinstadt hat etwa 13.000 Einwohner (Stand 1981) und ist Hauptort des Distrikts Polonnaruwa.

Die Stadt, deren Name auf Pali Pulatthinagara hieß, ist nach dem Weisen Pulastya benannt.

-Quelle Wikipedia-

Die wahre Seite der Natur

Als Naturfotograf ist man stets bemüht die Schönheit der Natur zu einzufangen. Aber was ist schön? Das bestimmt die menschliche Ästhetik ( (von altgriechisch αἴσθησις aísthēsis „Wahrnehmung“, „Empfindung“) war bis zum 19. Jahrhundert vor allem die Lehre von der wahrnehmbaren Schönheit, von Gesetzmäßigkeiten und Harmonie in der Natur und Kunst.) und die ist auch noch von Mensch zu Mensch, von Kultur zu Kultur unterschiedlich.

Aber kennt die Natur überhaupt Ästhetik? Ich denke die Natur selber kennt diesen Begriff nicht und er ist  ihr auch ziemlich egal. Die Natur kennt nur den täglichen Kampf zum Überleben in all seinen Facetten und nur wir Menschen picken uns das “Schöne” heraus weil wir mit dem “Unschönen” nichts zu tun haben wollen.

Ich kann mich erinnern wie früher in Tierfilmen im Fernsehen gezeigt wurde, wie ein Raubtier seine Beute erlegt. In heutigen Sendungen sieht man das kaum noch. Warum? Möchte das keiner mehr sehen oder weshalb wird das dem Konsumenten vorenthalten? Will man ihn vor “unschönem” bewahren?

Die Pflicht eines Naturfotografen sollte auch immer darin bestehen, die Wirklichkeit abzubilden und nicht nur ein bonbonfarbenfrohes heile heile Paradies. Ein Naturfotograf sollte mit seinen Bildern auch die ganze Geschichte erzählen.

Bilder sind ein mächtiges Werkzeug mit dem man alleine durch die Manipulation von Farben,  Ausschnitt, Schärfentiefe, Belichtungszeit unterschiedliche Geschichten erzählen kann.

Ich habe mir selber zum Ziel gesetzt alle Facetten der Naturfotografie zu erzählen, dazu gehören auch Bilder in die manch einer als unästhetisch bezeichnen würde wie z.B. die nachfolgende Bilder eines Ceylon-Hutaffen dem in einem Kampf ein Teil seiner Oberlippe abgebissen wurde. Vermutlich hat er sich bei diesem Kampf auch den vierten Finger der linken Hand gebrochen. Auch dies ist ein Teil, aus menschlicher Sicht vermutlich ein grausamer Teil, der Natur und des Kampfes zum Überleben den es aber nicht zu verschweigen gilt.

Ceylon-Hutaffe

Der Ceylon-Hutaffe (Macaca sinica) ist eine Primatenart aus der Gattung der Makaken innerhalb der Familie der Meerkatzenverwandten (Cercopithecidae). Er ist auf Sri Lanka (früher Ceylon) endemisch. Seinen Namen verdankt er ebenso wie der nahe verwandte Indische Hutaffe der auffälligen Haarkrone auf dem Kopf.

Bedrohung

Ceylon-Hutaffen haben sich zu einem gewissen Grad an die Menschen angepasst, sie plündern manchmal Plantagen und Felder. Hauptbedrohung stellen die Rodung der Wälder und der damit verbundene Verlust des Lebensraumes dar. Aufgrund seines kleineren Verbreitungsgebietes wird der Ceylon-Hutaffe von der IUCN als gefährdet (vulnerable) gelistet.

-Quelle: Wikipedia-

 

Nationalpark Biebrza-Flusstal

Der Nationalpark Biebrza-Flusstal (poln.: Biebrzański Park Narodowy) ist ein Nationalpark in Polen, der 1993 gegründet wurde. Die zentrale Direktion des Parks befindet sich im Dorf Osowiec-Twierdza. Der Nationalpark liegt im nordöstlichen Teil Polens in der Woiwodschaft Podlachien.

Geschichte

Bereits in der Zwischenkriegszeit existierten zwei Naturreservate im Gebiet des heutigen Nationalparks: Czervone Bagno und Grzędy. Er ist der größte Nationalpark Polens mit einer Fläche von 592.23 km². Davon entfallen 155.47 km² auf Wälder, 181.82 km² auf Wälder und Wiesen und 254.94 km² auf die Marsch des Flusses Biebrza. Die in Europa einzigartigen Sumpf– und Torfgebiete sowie eine besonders artenreiche Fauna mit einer außergewöhnlich reichen Vogelwelt waren der Grund dafür, dass der Park 1995 auf die Ramsar-Konventionsliste der geschützten Gebiete gesetzt wurde.

7.361 ha in der Kernzone des Nationalparks haben den Status „Wildnis-Partner“ im Netzwerk der europäischen Wildnis-Schutzgebiete der PAN Parks Foundation.

Geographie

Eine große Niederung, das Biebrza-Tal, mit einer Länge von über 100 Kilometern bildet den Hauptteil des Nationalparks. Dieses Tal ist von einer mehrere Meter dicken Torfschicht ausgefüllt. Mit einer Fläche ca. 90 km² ist es das größte und ursprünglichste Torfmoor-Gebiet in Mitteleuropa. Der Fluss Biebrza mit 152,5 Kilometer Länge innerhalb des Parks ist das zentrale Element des Nationalparks. Die Biebrza ist geprägt von typischem Flachlandcharakter und schlängelt frei durch den Nationalpark. Zahlreiche Mäander und Altwasser bilden den Lauf des Flusses. Die Breite des Flussbettes der Biebrza schwankt von einigen Metern im Nordbecken bis zu mehreren Dutzend Metern im unteren Flussverlauf. Das bedeutendste Naturdenkmal des Parks ist der Rote Sumpf (polnisch: Czerwone Bagno), der unter strengstem Schutz steht

Flora

Die Pflanzenwelt des Nationalparks besitzt einen äußerst großen Artenreichtum. Zudem zeichnet sie sich durch einen hohen Grad an Ursprünglichkeit und durch das Vorkommen vieler seltener Arten aus. Insbesondere Pflanzen nördlichen Ursprungs sowie Glazialflora finden dort ideale Bedingungen. Bisher wurden im Biebrza-Tal über 920 Arten von Gefäßpflanzen nachgewiesen. 67 von ihnen stehen unter polnischem Artenschutzrecht und 45 auf der Roten Liste der gefährdeten Gefäßpflanzen in Polen (unter anderem die Blattlose Schwertlilie, die Schachbrettblume, das Moor-Veilchen, das Alpen-Wollgras und die Heidelbeer-Weide).

Fauna

Auch die Tierwelt bietet eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Insbesondere Wasser- und Sumpfvögel haben dort ein in Europa einzigartiges Domizil. Bisher konnten 271 Vogelarten, darunter 181, die dort brüten, beobachtet werden. Von den 56 in Polen als aussterbend oder vom Aussterben bedroht erklärten Arten nisten 17 im Nationalpark Biebrza-Flusstal, wie beispielsweise die Doppelschnepfe, der Seggenrohrsänger, die Trauerseeschwalbe, die Zwergseeschwalbe und der Schelladler. Außerdem konnten im Parkgebiet 48 Säugetierarten, darunter 10 Fledermausarten, 12 Amphibienarten, 5 Reptilienarten und 37 Fischarten nachgewiesen werden. Ein charakteristischer Vogel des Nationalparks ist der Kampfläufer, der auch im Wappen des Parks abgebildet ist. Die Population der dort lebenden Elche überlebte selbst die Kämpfe im Zweiten Weltkrieg im Parkgebiet.

-Quelle: Wikipedia-

Masuren

Eine kleine Auswahl an Bildern aus Masuren.

Info:  Masuren (masurisch Mazurÿ, polnisch Mazury) ist eine Region des ehemaligen Ostpreußens in der im Norden Polens gelegenen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Geografisch ist die Region nicht eindeutig festgelegt. Grob beschrieben liegt sie im Sechseck Ełk (Lyck), Pisz (Johannisburg/Johannisburger Heide), Mrągowo (Sensburg), Kętrzyn (Rastenburg), Węgorzewo (Angerburg), Olecko (Treuburg) mit Giżycko (Lötzen) und Mikołajki (Nikolaiken) an der masurischen Seenplatte. Der inoffizielle Name Masuren kam seit dem 18. Jahrhundert in Gebrauch, da sich viele evangelische Zuwanderer aus dem südlicher gelegenen Masowien in Ostpreußen angesiedelt hatten. Der Eigenname der Masowier bedeutet „Mensch“ oder „Einwohner“ und entspricht dem polnischen „mąż“: Mann. Der polnische Name ist im Gegensatz zum deutschen ein grammatischer Plural. Seit der Teilung Ostpreußens 1945 ist Masuren die größte Seenlandschaft Polens.

-Quelle Wikipedia-