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Felsenfestung von Sigiriya

Manchmal ist das Timing so schlecht, dass man sich fragt ob sich das Fotografieren überhaupt lohnt. Die Sonne steht schon viel zu hoch, egal wo man hinschaut nur Touristen und in der Ferne alles dunstig. Andere Motive sind strengstens untersagt zu fotografieren wie zum Beispiel die Wolkenmädchen.

Man kann es sich aber leider nicht immer aussuchen, mag es an den Öffnungszeiten liegen welche sich nicht nach dem Sonnenauf- und Untergang richten, oder einfach am Fahrer und Guide der nicht früher kann oder will und dann zum guten Schluss der Zeitdruck weil man noch eine größere Strecke an diesem Tag fahren muss.

Dann macht man ein doch ein paar Fotos, auch mit dem Handy, in der Hoffnung, dass man evtl. noch etwas mit Photoshop retten kann. Aber selbst das beste Bildbearbeitungsprogramm kann nicht zaubern und dann kommen solche Bilder raus. Ich habe lange überlegt ob ich sie überhaupt veröffentlichen soll, aber ein paar Menschen aus meinem Umfeld haben mich dazu überredet.  Bitte nehmt diese Fotos nicht als Maßstab meines Könnens.

Folgende 2 Fotos wurden mit dem Handy fotografiert und nicht bearbeitet:

Noch ein paar Infos zu Sigiriya:

Sigiriya (auch Sigirija, Sinhala සීගිරිය ˈsiːgirijə) ist ein Monolith in Sri Lanka, auf dem sich die Ruinen einer historischen Felsenfestung befinden. Der Name leitet sich von ‘Siha Giri’ ab, was Löwenfelsen bedeutet.

1982 wurde Sigiriya von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Geschichte

473 n. Chr. wurde König Dhatusena (455 bis 473 n. Chr.) von Anuradhapura von seinem Sohn Kassapa umgebracht, der von einer seiner Nebenfrauen geboren war und sich so die Thronfolge sicherte. Kassapa I. (473 bis 491 n. Chr.) ließ aus Angst vor seinem Halbbruder Moggallana, der der rechtmäßige Thronfolger war, die Festung errichten. 491 kehrte Moggallana mit einer Armee aus dem südindischen Exil zurück und besiegte Kassapa, woraufhin er König wurde (491 bis 508) und Anuradhapura wieder zur Hauptstadt machte.

Die Anlage

Die Festung lag auf dem Magmablock eines erodierten Vulkans, der etwa 200 m aus der Ebene aufragt und einen perfekten Rundblick bietet. Auf dem Felsen befanden sich die Palastgebäude, von denen heute nur noch die Grundmauern zu sehen sind, da sie aus Holz gebaut waren. Es bestanden mehrere Zisternen, in denen aufgefangenes Regenwasser gesammelt wurde, um auch für den Fall einer längeren Belagerung ausreichende Trinkwasservorräte zur Verfügung zu haben.

Auf einem Plateau an der nördlichen Schmalseite des Felses befinden sich die Überreste des Löwentors, nach dem der Felsen vermutlich benannt wurde: Von dem riesigen Löwenkopf, durch dessen Maul man früher den letzten, steilsten Teil des Aufstiegs begann, sind nur die zwei mächtigen Tatzen übrig.

Um den Felsen herum befand sich die von einem Wassergraben umgebene Stadt; die mittlerweile restaurierten Lustgärten beherbergen Überreste von Springbrunnen, Pavillons und einer Klosteranlage.

Die Fresken

Etwa auf halber Höhe wurden unter einem Felsüberhang Fresken von meistens barbusigen Frauen (Wolkenmädchen) angefertigt, die heute über eine stählerne Wendeltreppe zugänglich sind. Ursprünglich soll es laut einer Inschrift 500 dieser Zeichnungen gegeben haben, die auffällig den Fresken von Ajanta ähneln. Heute sind noch 22 von ihnen zu sehen, die in den 1970er Jahren teilweise restauriert wurden; bei einigen von ihnen wurden die Brüste ‘geliftet’: Die Brustwarzen sind in einigen Fällen höher gezeichnet als in den Originalen, was deutlich zu sehen ist.

Die Spiegelwand

Auf dem Weg kurz vor dem nördlichen Plateau befindet sich die Spiegelwand, deren Putz zu Lebzeiten des Königs auf Hochglanz poliert wurde. Vom 7. bis zum 11. Jhd. wurden hier Graffiti hinterlassen, die die ältesten Zeugnisse singhalesischer Dichtkunst darstellen und für die Erforschung der Geschichte der singhalesischen Sprache große Bedeutung haben.

-Quelle Wikipedia-

Die Königsstadt Polonnaruwa

Polonnaruwa (Singhalesisch: පොළොන්නරුව Poḷonnaruva [ˈpoloˌnːaruʋə], Tamil: பொலநறுவை Polanaṟuvai [ˈpoləˌnarɯʋɛi̯]) ist eine Stadt in der Nord-Zentralprovinz Sri Lankas. Seit 1982 gehört der archäologische Park von Polonnaruwa zum UNESCOWeltkulturerbe. Die heute noch bestehende Kleinstadt hat etwa 13.000 Einwohner (Stand 1981) und ist Hauptort des Distrikts Polonnaruwa.

Die Stadt, deren Name auf Pali Pulatthinagara hieß, ist nach dem Weisen Pulastya benannt.

-Quelle Wikipedia-